Warum werden Spieler schlechter beim Hamburger SV?

Liegt es an den Spielern beim HSV?

es liegt viel am Trainer, welche Sachen er von den Spielern sehen will.

Nehmen wir das Beispiel von Ito. Er spielte unter Titz in der U21 genial und wurde hochgezogen. Die ersten Spiele spielte er wie vom andern Stern, drippelte und machte Spaß. Mit stehenden Ovationen wurde er bei seiner Auswechslung begleitet. Dann wurde ihm vom Trainer gesagt, er solle nur ins Drippling gehen, wenn er es sicher gewinnt. Er wurde vorsichtiger und verhaltener auf dem Platz. Dann kamen ein oder zwei Tempogegenstösse der Gegner nach einem Ballverlust von ihm mit der entsprechenden Ansage vom Trainer sicherer zu spielen. Anschließend sah man ihn wie einen Geist auf dem Platz. Er bot sich nicht mehr an, wollte den Ball nicht mehr, wenn er ihn hatte, spielte er einen sicheren Pass (nach hinten). Es folgte, was kommen musste, er wurde zu der U21 zurück geschickt. Unter Titz in der U21 spielte er schnell wieder „seinen“ Fussball, wo er seine Stärken hat. Mit Titz ging er wieder zu den Profis und spielte wie die ersten Spiele und wurde mit jedem Spiel noch besser.

Liegt es an den Trainern beim HSV?

An wem lag es, dass Ito unter Gisdol immer schlechter wurde? Und an wem, dass er unter Titz funktioniert? An Ito, wohl kaum.

Hunt und Holtby sind beides Spieler, die in der Offensive ihre Stärken haben, aber sie bekamen Anweisungen, die sie nicht gut umsetzen konnten. Die Folge, sie wurden zum Gesicht des Absturzes. Titz setzte sie dort ein, wo sie stark sind, ließ sie das spielen, wo sie ihre Stärken haben, und sie blühten auf. An wen liegt das?

Christian Titz Trainer vom Hamburger SV frontal Comicstil, gezeichnet von HSVFanin

Christian Titz Trainer vom Hamburger SV frontal Comicstil, ©HSVFanin2018

Sicherheitsdenken als Vorgabe

Trainer geben vor, wie die Spieler zu spielen haben, die sagen, ob der sichere Pass gespielt wird oder ein mutiger nach vorn. Wer nicht umsetzt, was der Trainer will sitzt auf der Bank. Sie versuchen also umzusetzen, was verlangt wird, egal, ob sie dafür geeignet sind. Die Folge, die Spieler wurden beim HSV schlechter, weil durch die Misserfolge kein Trainer mehr guten Fußball sehen wollte, sondern aus Angst wieder unten reinzurutschen, Sicherheitsfussball spielen ließen.

Titz ließ wieder mutig spielen

Durch Titz spielen die Spieler ihre Stärken aus und die Stärken von Holtby und Hunt kann die Mannschaft gebrauchen. Besonders unterm System Titz. Sie haben alle drei keine langen Verträge unterzeichnet, werden beim Wiederaufstieg helfen und dann eine Saison in der Bundesliga gut spielen, um Drinzubleiben. Bis dahin sind entweder junge Spieler herangewachsen oder es werden neue Soieler geholt. Für den Moment ist es das Beste, dass sie bleiben. Titz weiß was sie können, dass sie sein System umsetzen und, dass er sich auf sie verlassen kann. Das ist eine Menge.

Auch Gisdol wollte mehr nach vorne spielen, aber bei seinem System fehlte die defensive Absicherung, weshalb die Gegentore zu einfach geschossen wurden und die so dringend benötigte Führung wurde mehrmals verpasst, weshalb es mit ihm immer tiefer ging.

Ralf Becker Sportvorstand Hamburger SV ©HSVFanin 2018

Ralf Becker Sportvorstand Hamburger SV ©HSVFanin 2018

Fazit

Wenn Spieler so aufgestellt und eingestellt werden, dass sie motiviert werden ihre Stärken auszuspielen, können sie auch Leistung bringen. Schafft ein Trainer das bei der gesamten Mannschaft, kann jeder Spieler besser werden. Bei den Neuverpflichtungen hat man gesehen, dass Wert darauf gelegt wurde, dass sie ins System passen. So, wie es andere Vereine seit Jahren machen und dadurch ihre Spieler glänzen konnten. Nun ist es an der Zeit, dass auch die Spieler beim Hamburger SV ihre Werte steigern.

Eure,

HSV Fanin

 

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