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	<title>Hamburg, HSV, Manon Garcia.</title>
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	<description>Eine Stadt, ein Verein, eine Frau.</description>
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		<title>Ha, ho, hä?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 19:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um den HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger SV]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Petra A. Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[texttreff]]></category>
		<category><![CDATA[writingwoman]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Manon, danke, dass ich bei dir zu Gast sein darf. Allerdings habe ich zunächst laut gelacht, als ich las, dass mein Blogwichtelbeitrag ausgerechnet in deinem HSV-Blog erscheinen sollte. Und zwar aus zwei Gründen: in meiner Familie sind vier von &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/12/17/gastbeitrag-petra-a-bauer-hsv/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Manon, danke, dass ich bei dir zu Gast sein darf. Allerdings<br />
habe ich zunächst laut gelacht, als ich las, dass mein<br />
Blogwichtelbeitrag ausgerechnet in deinem HSV-Blog erscheinen sollte.<br />
Und zwar aus zwei Gründen: in meiner Familie sind vier von sechs<br />
Mitgliedern leidenschaftliche Herthafans, die z.T. der Ansicht sind,<br />
es wäre mal Zeit, dass endlich auch der HSV absteigt (ich finde es<br />
allerdings gut, dass es einen Verein gibt, der seit dem Start der<br />
Bundesliga dabei ist, und das darf ruhig so bleiben). Außerdem<br />
verstehe ich zwar mehr von Fußball als meine Comic-Heldin <a href="http://autorenblog.writingwoman.de/index.php/blog/C239/" target="_blank">PABBLES</a>, habe aber insgesamt damit nicht so wahnsinnig viel am Hut, obwohl du mich in deinem letzten Posting als<br />
Hertha-Fan angekündigt hast. Ich bin also eher kein Fan. Oder doch?</p>
<p><img src="http://farm8.staticflickr.com/7157/6517179347_a70e1b4d5c.jpg" alt="PabblesFußball_fertig" width="500" height="480" /></p>
<p>Ich nahm also dieses Blogwichtelgeschenk zum Anlass mal grundsätzlich<br />
über mein Verhältnis zum Fußball nachzudenken. Was verbinde ich damit?</p>
<p>Zunächst einmal Erinnerungen, die sich von denen meines Mannes extrem<br />
unterscheiden. Während er sich sogar noch an Spielergebnisse aus einer<br />
Zeit erinnern kann, wo ich noch nicht mal denken konnte (er ist 5<br />
Jahre älter als ich), kenne ich nicht mal die Namen aller aktuellen<br />
Herthaspieler. Dafür erinnere ich mich daran, wie es war, als mein<br />
Vater mich und ein Mädchen aus der Nachbarschaft zu Hertha ins<br />
Olympiastadion mitgenommen hat, als ich etwa acht Jahre alt war. Da<br />
muss wohl ein Spiel stattgefunden haben, aber ich weiß nur noch, dass<br />
ich mich mit Conni im Oberring darüber unterhalten habe, wie lustig es<br />
wäre, meinem Wellensittich eine Herthafahne ans Bein zu binden und ihn<br />
damit durchs Stadion flattern zu lassen. Ähm, ja.</p>
<h2><strong>Fußball mit der Muttermilch? Nicht bei mir.</strong></h2>
<p>Bei den Schüler-Länderspielen gegen England, zu denen wir verdonnert<br />
wurden, war ich grundsätzlich gegen Deutschland, weil Deutschland ja<br />
schon im Geschichtsunterricht nicht so gut weggekommen war. Für<br />
England war ich allerdings auch nicht.</p>
<p>Noch frühere Erinnerungen zeigen meinen Opi, mit dem Ohr am Radio<br />
klebend, während wir samstagnachmittags Kaffee trinken wollten. Um die<br />
anderen nicht zu stören, wurde das Radio leise gestellt. Leider durfte<br />
niemand etwas sagen, weil er die Fußballergebnisse und -reportagen<br />
hören wollte. Wenn doch, gab es ein energisches Wedeln mit der Hand<br />
und ein scharfes &#8220;Pssst!&#8221;. Gar nicht gut kam es auch, die Ergebnisse<br />
vorher zu erwähnen &#8230;</p>
<p>Hin und wieder trat ich mal selber gegen den Ball. Mit der Familie im<br />
Urlaub, oder einmal, als in unserem Freundeskreis Männer gegen Frauen<br />
spielten. Unser Torwart war ein ausgeliehener Mann (mit<br />
Langhaarperücke, damit klar war, wohin er gehörte *g*), und trotzdem<br />
schafften wir Frauen es nicht, die versprochene Kiste Champagner zu<br />
gewinnen. Wir hätten dazu nur ein einziges Tor schießen müssen. Shit<br />
happens, aber lustig war es trotzdem.</p>
<p>Lange Zeit bin ich auch zu den Fußballspielen meines (damals noch<br />
nicht) Mannes mitgegangen. Nicht wegen des Fußballs, sondern wegen<br />
meines Mannes. Später beschränkte sich meine Beziehung zu Fußball<br />
darauf, dass ich mich jeden Samstag aufs neue wunderte, dass da ja die<br />
Sportschau kam. Und zwar immer pünktlich um &#8211; ja, wann eigentlich?</p>
<h2><strong>Verliebt in die WM-Atmosphäre</strong></h2>
<p>Dann war es plötzlich 2006. Da war es leicht, zum Fußballfan zu<br />
werden. Zunächst ging ich jedoch (alleine!) zum Public Viewing zum<br />
Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica. Natürlich mit der<br />
Erwartung, Deutschland würde sich wieder bucklig anstellen und sowieso<br />
in der Vorrunde rausfliegen. Das 4:2 (ich musste das Ergebnis eben<br />
rasch googeln!) hat dann aber meine Einstellung komplett geändert. Und<br />
spätestens beim Sieg gegen Ecuador waren auch bei mir aus &#8220;den<br />
Deutschen&#8221; &#8220;unsere Jungs&#8221; geworden.</p>
<p>Eher als an die Spiele erinnere ich mich jedoch an die Atmosphäre und<br />
Anekdoten drum herum. Wie ich nach einem Spiel mit Textine Eva<br />
Engelken zu den Klängen einer Argentinischen Band barfuß Unter den<br />
Linden tanzte. Wie ich am Abend des Argentinien-Spiels eine Lesung<br />
hatte, zu Hause losfahren musste, bevor das Elfmeterschießen begann<br />
und nur anhand der abgefeuerten Böller erkannte, dass Deutschland<br />
gewonnen hatte. Wie lähmend das Entsetzen und die Fassungslosigkeit<br />
aller Public Viewer im Zollpackhof war, als Deutschland gegen Italien<br />
verloren hatte. Wie ich meinen Kindern versprach, am nächsten Morgen<br />
mit ihnen auf der Fanmeile unsere Jungs zu bejubeln, obwohl der Abend<br />
seeehr lang gewesen war. Ich habe mein Versprechen gehalten und die<br />
Stimmung sehr genossen. Manchmal schaue ich noch das Sommermärchen auf<br />
DVD.</p>
<h2><strong>Für wen schlägt mein Fußballherz? Hab ich überhaupt eins?</strong></h2>
<p>Dann kam der Bundesliga-Alltag zurück, und unsere Familie startete<br />
eine Online-Tipprunde. Weil Tippen aber doof ist, wenn man nicht für<br />
jemanden jubelt, habe ich mich zum ersten Mal ernsthaft gefragt, für<br />
wen ich eigentlich bin. Gegen die Bayern, so viel war klar. Das ist ja<br />
auch einfach. Aber dann? Mainz 05? Das wäre aber nur wegen Kloppo<br />
gewesen, das fand ich auch irgendwie unprofessionell. Dortmund hat so<br />
schöne schwarz-gelbe Ringel, aber meine Familie hasst das Team (wieso<br />
nur?) und ich wollte ja keinen Stress. In meiner Ratlosigkeit habe ich<br />
meine Twitter-Follower nach Argumenten für eine Mannschaft gefragt,<br />
aber das war auch nicht hilfreich; da war die Mehrheit für Köln. Hätte<br />
ich als Baby schon einen Schnuller und ein Lätzchen mit<br />
Mannschaftslogo gehabt, wäre es wohl einfacher gewesen zu fühlen, für<br />
wen mein Herz schlägt, aber bis auf besagten Opi gab es damals keine<br />
echte Fan-Leidenschaft in meiner Familie.</p>
<h2><strong>Nie wieder Zweite Liga!</strong></h2>
<p>Ich habe dann aufgehört, mir darüber Gedanken zu machen &#8211; bis Hertha<br />
in die Zweite Liga abstieg. Das fand ich nicht lustig. Berlin ohne<br />
Erstligisten, das ging ja gar nicht. Und dass der Hertha BSC heißen<br />
musste, und nicht Union, war auch klar. Natürlich war die<br />
Abstiegssaison die erste gewesen, in der wir zwei Dauerkarten besaßen,<br />
nachdem die Saison vorher so gut gelaufen war. Aber wir haben aus<br />
Trotz sogar auf drei Dauerkarten aufgestockt, als die Zweitligasaison<br />
anbrach. Auch ich war dann hin und wieder im Stadion und habe die<br />
Hertha zum Wiederaufstieg gebrüllt und mit dem Verein gezittert. Und<br />
die Frage für wen ich die Daumen drücken soll, stellte sich gar nicht<br />
mehr.</p>
<p>Vielleicht bin ich ja doch zum Hertha-Fan geworden. Still und<br />
heimlich. Auf jeden Fall freue ich mich immer an der Begeisterung<br />
meiner Familie für die Blau-Weißen und das ist mehr, als ich von mir<br />
fußballmäßig erwartet hätte.</p>
<p>Und dem HSV drücke ich weiterhin die Daumen für den Verbleib in der<br />
ersten Liga. Auf einem Platz hinter Hertha</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e5e6c8927c754845a1c0333815db3778" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<h2>Petra A. Bauer</h2>
<p><a href="http://hsv.manongarcia.de/wp-content/uploads/2011/12/EE_intro.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-554" title="Petra A. Bauer" src="http://hsv.manongarcia.de/wp-content/uploads/2011/12/EE_intro.jpg" alt="Petra A. Bauer" width="90" height="120" /></a>Petra A. Bauer ist Autorin (u.a. Krimis, Kinderbücher, Ratgeber),<br />
Bloggerin und Kolumnistin. Sie lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen<br />
vier Kindern am grünen Stadtrand ihrer Geburtsstadt Berlin und im<br />
Internet <a title="Petra A. Bauer writingwoman.de" href="http://www.writingwoman.de" target="_blank">http://www.writingwoman.de</a> (Blog:<br />
<a title="Autorenblog writingwoman.de" href="http://www.autorenblog.writingwoman.de" target="_blank">http://www.autorenblog.writingwoman.de</a>)</p>
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		<title>Blogwichteln mit Gastbeitrag</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um den HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Petra A. Bauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem es hier etwas ruhiger wurde, hier nun wieder ein Lebenszeichen. Schon merkwürdig, dass ich ausgerechnet dann weniger schrieb, als es mit dem HSV nach oben ging. So gesehen sollte ich dann wohl erstmal die Finger von der Tastatur &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/12/02/blogwichteln-mit-gastbeitrag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem es hier etwas ruhiger wurde, hier nun wieder ein Lebenszeichen. Schon merkwürdig, dass ich ausgerechnet dann weniger schrieb, als es mit dem HSV nach oben ging. So gesehen sollte ich dann wohl erstmal die Finger von der Tastatur lassen und wie bereits geplant Gastbeiträge einfügen.</p>
<p>Es gibt das wundervolle Frauen-Power-Netzwerk von schreibenden Frauen namens <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">texttreff</a>. Eine dieser tollen Frauen erfand das <a href="http://www.texttreff.de/blog.php" target="_blank">Blogwichteln</a>, bei dem viele Textinen ihren Blog in die Losschüssel legten. Es wurden den jeweiligen Blogs Gastautorinnen zugelost, die nun für die jeweiligen Blogs Gastbeiträge erstellen.</p>
<p><img src="http://texttreff.de/images/texttreff/ttbw_button.jpg" alt="Texttreff-Blogwichteln-Logo" title="Texttreff-Blogwichteln" width="73" height="73" /></p>
<p>Dieser HSV Blog wurde einer Autorin aus Berlin zugelost. <a href="http://www.writingwoman.de" target="_blank">Petra A. Bauer</a> (www.writingwoman.de) hat diverse Bücher veröffentlicht (siehe www.writingwoman.de), ist mit verschiedenen Blogs (http://www.autorenblog.writingwoman.de, http://www.bauerngartenfee.de/ und http://treffpunkt-twitter.writingwoman.de/) und Accounts bei Twitter und facebook im Netz aktiv. Zudem ist sie &#8211; wen wundert es &#8211; Hertha BSC Fan und wird im Dezember einen Gastbeitrag zum Thema HSV verfassen.</p>
<p>Ich freue mich sehr auf diesen Beitrag und werde ihn entsprechend ankündigen! <img src='http://hsv.manongarcia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Trotz der Vorfreude auf diesen Gastbeitrag möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass der HSV am Sonntag zu Hause gegen Nürnberg nachlegen kann. Damit würde ein großer Schritt ins gesicherte Mittelfeld gegangen, was wohl jeden HSV Fan sehr erfreut.</p>
<p>Nur der HSV!</p>
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		<title>Arnesen setzt sich durch und erteilt Aufsichtsrat und Stevens einen Denkzettel</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 10:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Arnesen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Stevens]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Arnesen setzt ein Zeichen Fast schien es mir, als würde Arnesen zur Marionette verkommen. Die anfänglichen Lobeshymnen verebbten schnell, als er &#8220;nur&#8221; Spieler von Chelsea mitbrachte. Sie verstummten weiter, als er sich hinter Oenning stellte und dann doch entließ. &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/09/26/arnesen-setzt-sich-durch-erteilt-ar-denkzettel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/8b39423f443d4a31a7be5400bb37ec9a" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h2>Frank Arnesen setzt ein Zeichen</h2>
<p>Fast schien es mir, als würde Arnesen zur Marionette verkommen. Die anfänglichen Lobeshymnen verebbten schnell, als er &#8220;nur&#8221; Spieler von Chelsea mitbrachte. Sie verstummten weiter, als er sich hinter Oenning stellte und dann doch entließ. Nun mit Stevens und seinem Auftritt bei sky schien er restlos entmachtet und vorgeführt. Aber Frank Arnesen setzt ein deutliches Zeichen!</p>
<h2>Aufsichtsrat plaudert mit den Medien</h2>
<p>Lange Zeit war es still beim Hamburger SV. Es drang nichts mehr an die Öffentlichkeit. Egal, ob es um Spieler oder Internas ging. Die Medien blickten beleidigt drein, hatten sie nichts mehr zu schreiben.</p>
<p>Jetzt bei der Trainersuche ist aber der Aufsichtsrat wieder gefragt und schon sind die Medien bestens informiert. Es gibt wieder Eilmeldungen bevor es überhaupt jemand vom Vorstand weiß. Es gibt Vollzugsmeldungen, die den Vorstand überraschen.</p>
<p>Die Medien können wieder schreiben. Sie sind informiert, wann mit wem gesprochen wird. Wer auf der Liste steht und was die potentiellen Trainer alles von sich geben.</p>
<h2>Stevens hat zu viel geplaudert und sich ins Abseits gestellt</h2>
<p>Ich glaube nicht, dass die Meldung stimmt, dass Arnesen Stevens abgesagt hat, weil dieser auch ein Angebot von Schalke annehmen würde. Vielmehr wird es seine Redseligkeit gewesen sein. Stevens hat sich selber ins Gespräch gebracht, wurde vom Aufsichtsrat unterstützt und ließ über die Medien fast täglich vermelden, was er denkt, will und sagt.</p>
<p>Die Vollzugsmeldung dementierte er zwar, aber auch da war er viel zu oft zu hören und lesen. Sogar die Absage vom HSV musste Stevens über die Medien kommentieren.</p>
<p>Ich bin sehr, sehr, sehr froh, dass es Stevens nicht wurde. So hätte ein sich in den Vordergrund stellender Trainer und ein wieder an Macht gewonnener Aufsichtsrat gewonnen, was für den Umbruch und den neuen HSV nicht gut gewesen wäre. Es hätte den langsam Tod bedeutet, den Arnesen nun abwendete.</p>
<h2>Arnesen setzt ein Zeichen</h2>
<p>Nun hat Arnesen dem einen Riegel vorgeschoben und es wurde Zeit. So konnte er dem Aufsichtsrat zeigen, wer über den neuen Trainer entscheidet und dass das Ausplaudern von Internas ein Bumerang wird. Er konnte seinen potentiellen Trainern zeigen, wie beim HSV ab sofort gearbeitet wird. Und dieser Weg heißt NICHT über die Medien zu kommunizieren.</p>
<p>Weiter konnte erfahren werden, dass Arnesen noch Trümpfe im Ärmel hat und mit Kandidaten spricht, die den Medien nicht bekannt sind. Arnesen hat den Öffentlichkeitsdrang des Aufsichtsrates genutzt, um im Stillen mit seinen Kandidaten zu sprechen.</p>
<p>Auch sieht man, dass Arnesen genau weiß, was er will. Denn er sagte Cardoso, dass der neue Trainer nach dem Schalke spielt kommt. Das verkündete Cardoso entsprechend und wurde von der Meldung, Stevens sei fix und komme am Montag überrascht. Aber es stellt sich heraus, dass Dinge, die Arnesen will auch durchzieht. Denn, Cardoso sitzt gegen Schalke auf der Trainerbank.</p>
<p>Dieses Zeichen von Arnesen war sehr wichtig, um im Verein den Verantwortlichen zu zeigen, wie gearbeitet werden muss. Wer ausplaudert erhält die Quittung. Arnesen arbeitet für den Verein und für Hamburg. Ob das alle anderen Verantwortlichen von sich behaupten können?</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		</item>
		<item>
		<title>Überraschender 1. HSV Sieg in Stuttgart</title>
		<link>http://hsv.manongarcia.de/2011/09/24/hsv-sieg-stuttgart-cardoso/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 10:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Spielanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Bruma]]></category>
		<category><![CDATA[Cardoso]]></category>
		<category><![CDATA[Lam]]></category>
		<category><![CDATA[Rincon]]></category>
		<category><![CDATA[Son]]></category>
		<category><![CDATA[Tesche]]></category>
		<category><![CDATA[Töre]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gewann der HSV in Stuttgart und drehte sogar das Spiel. Als Fan hoffe ich immer, aber erwartet hätte ich das nicht. Trainerwechsel als Erklärung? Neue Besen kehren gut und beim HSV war es wohl bei den zig Trainerwechseln so, &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/09/24/hsv-sieg-stuttgart-cardoso/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/1ce182bdd6d74581a2ff46c8619d2181" width="1" height="1" alt=""><br />
Gestern gewann der HSV in Stuttgart und drehte sogar das Spiel. Als Fan hoffe ich immer, aber erwartet hätte ich das nicht.</p>
<h2>Trainerwechsel als Erklärung?</h2>
<p>Neue Besen kehren gut und beim HSV war es wohl bei den zig Trainerwechseln so, dass das erste Spiel nicht verloren wurde. Also gutes Omen. Allerdings hätte ich dieses nach der öffentlichen Schelte an der Mannschaft und an den Spielern nicht erwartet. Was musste sich die Mannschaft alles anhören. Untrainierbar, nur ein Zauberer kann helfen, keine Mannschaft, keine guten Spieler, keine Führungsspieler, keine Neuzugänge mit Bundesligaformat.</p>
<p>Nein, einen Sieg habe ich nicht erwartet, noch nicht mal ein gutes Spiel. Aber das was Cardoso in der Woche mit der Mannschaft trainiert und gesprochen hat, muss gefruchtet haben. Er hat als Ex-Profi wohl die richtigen Worte gefunden.</p>
<h2>Mannschaftsaufstellung wie in den ersten Spielen</h2>
<p>Was auffiel, war, dass Cardoso erfahrene Spieler draußen ließ, die auch in den ersten Spielen unter Oenning keine Rolle spielten. Jansen, Jarolim. Er gab Bruma in der Innenverteidigung eine zweite Chance.</p>
<p>Oenning wurde von Niederlage zu Niederlage vorsichtiger und baute seine &#8220;erfahrenen&#8221; Spieler wieder ein. Der Altersdurchschnitt stieg von Spiel zu Spiel. Cardoso machte dieses wieder rückgängig.</p>
<p>Die Mittelfeldpositionen auf den Außen waren das Problem in den letzten Spielen. Es wurde nach vorne zu wenig Druck erzeugt, so dass der Gegner nicht in Bedrängnis kam und sich der HSV keine Chancen herausarbeitete. Das änderte Cardoso, in dem er Töre auf links für Jansen und rechts Lam stellte.</p>
<p>Dieser Schachzug sorgte dafür, dass der HSV über die Außen gefährlich war, aber auch die Seiten dicht machte.</p>
<h2>Änderungen zu vorherigen Spielen</h2>
<p>Leider spielten Tesche und Rincon in der ersten Halbzeit nicht so souverän, wie noch die letzten beiden Spiele. Besonders Rincon, aber auch Tesche, spielten sehr zerfahren und leisteten sich viele Abspielfehler. Diese luden die Stuttgarter immer wieder zum Kontern ein.</p>
<p>Diese Einladungen wurden von den gut aufgelegten Stuttgartern gerne angenommen und gefährlich ausgespielt. Ein ums andere Mal brennte es lichterloh und dabei sah Rajkovic nicht so sicher aus, wie in seinen ersten Spielen. Allerdings wurde die Abwehr durch die Abspielfehler unvorbereitet getroffen.</p>
<p>Umso besser spielten Lam und Töre. Beide sorgten immer wieder für Gefahr, setzen ihre Mitspieler gut in Szene und setzten auch nach hinten Akzente. Hier hat besonders Lam immer wieder Bälle erobert und gut nach vorne gespielt. Das gefiel sehr gut.</p>
<p>Bruma spielte nach seinen ersten beiden katastrophalen Spielen sehr ruhig und abgeklärt, was ich nicht erwartete hätte. Seine ersten Spiele waren so unsicher und schlecht, dass ich bei so einem jungen Spieler erwartet hätte, dass er sich erst &#8220;reinspielen&#8221; muss. Aber weit gefehlt! Von Anfang an zeigte er warum er holländischer Nationalspieler ist.</p>
<p>Aogo überraschte mich auch positiv. Es ist immer noch nicht in der Form, die ihn in den letzten Jahren auszeichnete, aber er war sehr engagiert und ging voran.</p>
<p>Westermann auf der anderen Seite spielte eine sehr souveräne Partie und das auf seiner ungewohnten rechten Seite. Aber was Lahm kann, kann Westermann schon dreimal. <img src='http://hsv.manongarcia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Son war sehr engagiert. Er fing mit der Verteidigung vorne an und setzte die gegenerische Abwehr immer wieder unter Druck. Da er diesen Part ohne Petric ausführen musste, lief er sich einen Wolf. Offensiv hatte er einige schöne Ballstafetten mit Lam oder Töre, die sich sehr gut verstanden. Aber die große Torgefahr ging nicht von ihm aus.</p>
<p>Petric &#8230; tja &#8230; beim Abendblatt wird in der Einzelkritik geschrieben, dass er bemühter war als in den letzten Spielen am Spiel teilzunehmen. Das sagt alles &#8230; ich hoffe, dass in den nächsten Spielen auf andere Spieler gesetzt wird. Es ist ein Offenbarungseid was Petric auf dem Platz zeigt. Wenigstens konnte er sich mit seinen Mitspielern über dessen Tore freuen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein paar Worte zu Drobny. Im ersten Moment sah es so aus, als hätte Drobny den Ball festhalten müssen. Aber der Schuss vom Stuttgarter wurde von Aogo abgefälscht, so dass Drobny nicht anders konnte, als den Ball abprallen zu lassen. Allerdings sieht er danach unglücklich aus, als er nicht wirklich auf den Nachschuss vorbereitet ist. So sah es zumindest aus. Drobny hat gerade in der Schlussphase sehr gut gehalten und dieses Mal den Sieg festgehalten. Das wird ihm und der Mannschaft hoffentlich Sicherheit geben.</p>
<h2>Spielsystem</h2>
<p>Cardoso hat das Spielsystem nicht verändert. Es war ein 4-2-3-1. Aber die Spieler spielten so engagiert, wie in der Vorbereitung. In der Vorbereitung hat man genau dieses Spiel gesehen. Es wurde hoch verteidigt, alle Spieler waren in Bewegung, wenn einer ausgespielt wurde, war der nächste Hamburger zur Stelle. So sah man es in der Vorbereitung und nach den Niederlagen schlief dieses Spiel  immer mehr ein.</p>
<p>Cardoso hat es in der einen Woche geschafft, die Köpfe wieder freizubekommen, so dass die Spieler wieder mutiger nach vorne spielten. Das sah alles sehr gut aus. Auch wenn in der ersten Halbzeit, gerade in den ersten 20 Minuten auch viel Glück auf Seiten der Hamburger war. Aber dieses Glück fehlte auch umso mehr in den letzten Spielen, so dass sich das ausglich.</p>
<h2>Neuer Trainer</h2>
<p>Es werden viele Namen gehandelt und ich kann nur hoffen, dass ein Trainer kommt, der das Spiel wie Cardoso weiterführt. Der auf dieselben Namen setzt und die besten spielen lässt, egal, wie alt oder jung sie sind.</p>
<p>Wenn der HSV wie in Stuttgart mit dieser jungen Mannschaft überzeugen konnte, trotz der vielen Nackenschläge, Niederlagen und der öffentlichen Schelte, dann sollte auch gegen andere Mannschaften etwas drinnen sein.</p>
<p>Mit diesem Sieg im Rücken, bei dem ein Rückstand gedreht wurde und dazu auf fremden Platz, sollte es möglich sein die nächsten Punkte einzufahren.</p>
<p>Es standen drei Spieler von Arnesen auf dem Platz, die alle überzeugten und eine Top-Leistung ablieferten. Es kommt wohl auch auf die richtige Ansprache an. Des Weiteren stand mit Son und Lam zwei aus der eigenen Jugend auf dem Platz, die auch zu den besten gehörten. Rincon und Tesche spielen bereits das dritte Spiel in Folge in dieser Formation, so dass sich auch da etwas entwickelt.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Ich freue mich auf das Heimspiel gegen Schalke. Egal, wie das Spiel ausgeht, wenn die Spielfreude zurück ist, der Einsatz und das hohe Verteidigen zu sehen ist, werde ich als Fan zufrieden sein. Denn das ist es doch, was wir mit dem Umbruch erreichen wollten. Und genau das war in Stuttgart zu sehen.</p>
<p>Nun hoffe ich, dass das keine Eintagsfliege war und wie unter Oenning nur das erste Spiel gewonnen wird.</p>
<p>Insgeheim hoffe ich, dass der Verein Cardoso noch mindestens ein Spiel Zeit gibt sich zu zeigen. Dass er sich gegen Schalke von seinen Fans feiern lassen kann. Denn alle werden es ihm danken!</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		<title>Beim HSV musste Oenning gehen und die Fragen blieben</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritisches]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Arnesen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Oenning]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der HSV sprach vollmundig von einem Umbruch, der auch Kontinuität beinhalten sollte. Es sollte alles anders werden, als in den letzten Jahren. In den so schlimmen Jahren, wo Herr Hoffmann anscheinend wütete und nichts richtig gemacht hat. Alles sollte anders &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/09/20/hsv-oenning-entlassen-fragen-bleiben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der HSV sprach vollmundig von einem Umbruch, der auch Kontinuität beinhalten sollte. Es sollte alles anders werden, als in den letzten Jahren. In den so schlimmen Jahren, wo Herr Hoffmann anscheinend wütete und nichts richtig gemacht hat. Alles sollte anders sein und doch ist alles dasselbe.</p>
<h2>Trainerentlassung im Tempo wie zuletzt</h2>
<p>Der Trainer musste nach sechs Spieltagen seinen Platz räumen. Er musste gehen, obwohl es keine Alternative gab und keine Trainersuche im Hintergrund erfolgte. Nun steht der HSV ohne Trainer da. Es wurde Rodolfo Cardoso zu den Profis hochgeholt. Er trainierte die zweite Mannschaft. In dieser Saison bis dato sehr erfolgreich, aber es spielen auch Profis mit, so dass das nicht sehr verwundert.</p>
<p>Mich erstaunt, mit welcher Vehemenz seit dem ersten Spieltag auf Oenning eingeschlagen wurde. Von Anfang an war er derjenige, der die alleine Schuld tragen sollte. In den Medien vor allem, aber auch bei den &#8220;Fans&#8221; wurde umgehend nach einem neuen Trainer gerufen.</p>
<p>Ich stelle mir die Frage, ob die Medien und die &#8220;Fans&#8221; bei allen Gesprächen, bei allen Trainingseinheiten, bei allen Vertragsunterzeichnungen dabei sind. Oenning bekam fünf Neuzugänge, wovon drei aus der Chelsea-Jugend kamen, einer aus der norwegischen Liga, die vom Niveau her wie die 3. oder 2. Liga in Deutschland sein soll. Alleine Rajkovic spielte konstant, aber in Holland.</p>
<h2>Wie waren die Voraussetzungen beim HSV?</h2>
<p>Wer weiß, was Oenning forderte, was er für notwendig erachtete, um in der Liga bestehen zu können? Bei den Neuzugängen wird Oenning garantiert nicht gesagt haben, dass er nur Nachwuchsspieler wolle. Welche Spieler hielt er für notwendig? Mit dem jetzigen Spielermaterial sagt selbst Franz Beckenbauer, dass es keinen Menschen auf der Welt gäbe, der diesen HSV trainieren könne. Es müsse schon ein Zauberer sein.</p>
<p>Die Entlassung von Oenning lässt meinen Schluss zu, dass der Vorstand wohl nicht an die Zauberkünste von Oenning glaubte. Diese hat vielleicht Rodolfo Cardoso, der noch nicht mal die Trainerlizenz hat. Die hätte der Co-Trainer Heinemann, aber der bleibt Co von Cardoso. Die Suche nach dem Zauberer geht weiter.</p>
<h2>Falsches Training oder Psyche?</h2>
<p>Was war mit der Mannschaft los? Sie sah manchmal so aus, als hätte sie nicht genügend Kraft. Aber von außen kann keiner beurteilen, ob das fehlende Kraft oder Druck und damit die Psyche ist, die quer schießt. Schaut man sich die Vorbereitungsspiele an, da rannten alle Spieler, egal, wer auf dem Platz stand. Nein, egal, war es nicht, denn es fehlten Spieler: Petric, Guerrero, Rincon, Berg, Bruma, Castelen, Rajkovic, Skjelbred, Arslan &#8230;</p>
<p>Oennings Wunsch war es, die Mannschaft schnell zusammen zu haben. Er wollte, dass sich die Mannschaft einspielt, aber bei den fehlenden Spielern war das nicht möglich. Es kann täuschen, aber für mich hängt hier viel am Spieler Petric. Ohne ihn zerriss sich die Mannschaft, mit ihm sah es so aus, als machten alle ein paar Prozent weniger. Zudem fehlte ein Spieler, da Petric nur in den letzten beiden Spielen ab und an lief.</p>
<h2>Auftaktprogramm zu stark?</h2>
<p>Das &#8220;Problem&#8221; war sicherlich, dass Oenning seine Mannschaft spielen lassen wollte, aber die ging in Dortmund und Bayern unter! Zudem spielte die Mannschaft sehr unglücklich in ihren Heimspielen. Wären die ersten beiden Heimspiele gegen Hertha und Köln in der 84. Minute zu Ende gewesen, hätte der HSV 6 Punkte auf der Habenseite. Diese Punkte hätten Sicherheit gegeben, die nun fehlte. Aber &#8220;hätte&#8221;, &#8220;wenn&#8221; und &#8220;aber&#8221; helfen nicht weiter, weil hypothetisch.</p>
<h2>Wo sind die erfahrenen Spieler?</h2>
<p>Was bleibt ist eine neue Mannschaft, in der die zweite Reihe in die erste rückte, aber die Lücken nicht füllen konnte. Viele Spieler blieben hinter den Erwartungen zurück.</p>
<p><strong>Jansen</strong> machte sich in den USA fit, um in die Nationalmannschaft zu kommen. Aber was lieferte Jansen ab, außer viele, für meinen Geschmack viel zu viele Interviews? Es sah pomadig aus, wie er spielte, es sah aus, als hätte er keine Kraft, wäre nicht geschmeidig, unbeweglich &#8230; Seine Flanken sind unpräzise, seine Flankenläufe kaum vorhanden, seine Aktionen nach hinten erbärmlich, seine Laufwege diskutabel.</p>
<p><strong>Petric</strong> fiel mit einer Verletzung aus und konnte erst spät in der Vorbereitung einsteigen. Wieso hat es Petric in den nun mehr 8 Wochen nicht geschafft konditionell aufzuholen? Wieso läuft er immer noch über den Platz, als ginge ihn das alles nichts an? Zudem ist er der erste, der bei den Interviews auf seine Mitspieler schimpfte. Mir fehlte die Selbstkritik oder reichte es ihm, dass er Elfmeter geschossen hatte? Es gäbe auch andere Spieler, die Elfmeter schießen können. Das wird er sich doch wohl nicht angeheftet haben?</p>
<p><strong>Jarolim</strong> hat in der Vorbereitung überhaupt nicht überzeugt. Zu Recht war er in den ersten Spielen draußen. Das schnelle Spiel, was Oenning spielen lassen wollte, ging an Jarolim vorbei. Er ist zu langsam, verliert die Laufduelle, als würde er mit Gewichten laufen. Seine Versuche zum Kopfball zu gehen, sind erbärmlich, da er nie versucht den Ball zu bekommen, sondern nur den Gegenspieler anspringt.</p>
<p><strong>Kacar</strong>. Von ihm wurde viel erwartet. Nach dem sein Einstieg beim HSV alles andere als gut war, dachten alle, dass er mit seinen guten Leistungen als Innenverteidiger nun endlich mal Leistungen bringen wird. Aber weit gefehlt. Vom Einsatz und Engagement sah es aus, als wollte er weg.</p>
<p><strong>Aogo</strong> spielt mit Handbremse. Es spult sein Programm runter, aber mir fehlt der Einsatz, der letzte Wille. Den vernahm ich in den Interviews vorm Bayernspiel, als er sich in den ersten Minuten mit der gelben Karte gegen Robben selber aus dem Spiel nahm. Da kommt eindeutig zu wenig. Er hat seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren, wo bleibt die Trotzreaktion?</p>
<p><strong>Westermann</strong> unterliefen in den ersten Spielen haarsträubende Abspielfehler. Er verursachte zwei Gegentore, aber fing sich dann doch. Er stand in den letzten Spielen sehr sicher mit Rajkovic in der Innenverteidigung, weshalb die Überlegungen sein muss, ob es an seinen Nebenleuten gelegen hat.</p>
<p><strong>Drobny</strong> ist ein Schatten seiner selbst. Was hat er geglänzt und weltklasse bei Hertha gehalten. Viele Vereine wollten ihn, aber er blieb bei Hertha. Dort stiegen sie dann ab, was wohl auch an ihm nicht spurlos vorüber ging. Dann saß er beim HSV eine Saison auf der Bank, was ihm das letzte bisschen Selbstvertrauen raubte. Seine Fehler, die viele Punkte kosteten, aber vor allem keine Sicherheit gab, sind unerklärlich.</p>
<h2>Führungsspieler überfordert?</h2>
<p>Wer aufgepasst hat, sieht, dass alle erfahrenen Spieler von mir aufgelistet wurden. Diese Spieler sollten die Führungsspieler werden, die jungen führen. Diese Aufgabe, diese Herausforderung war anscheinend für alle Spieler zu viel, zu schwer, zu belastend.</p>
<p>Der HSV hat nur dieses Spielermaterial. Einen Zehner hatte der HSV nicht, weil Arslan verletzt war. Er kommt jetzt langsam wieder, weshalb hier Hoffnung besteht. Allerdings hat Arlsan in der Vorbereitung bis zu seiner Verletzung geglänzt, wie alle anderen auch. Zudem spielte er letzte Saison in der zweiten Liga und keine Erfahrung mit der Bundesliga.</p>
<p>Illicevic ist ein weiterer Spieler, der den HSV verstärken wird. Aber er ist noch für zwei Spiele gesperrt. Solange kann sich Jansen auf seiner Seite wohl alles erlauben oder er wird durch Son ersetzt.</p>
<h2>Was bleibt für den Fan?</h2>
<p>Worauf kann der Fan noch hoffen? Auf einen Trainer, der die Alten zum Laufen bekommt? Der es schafft, dass die Erfahrenen endlich Führungsarbeit übernehmen? Der es schafft, dass die individuellen Fehler abgestellt werden? Auf ein Wunder?</p>
<p>Diese Situation haben viele zu verantworten, die eine Kontinuität einführen wollten, aber diese nach den ersten Spieltagen und den ersten Problemen wieder aufgaben. Ich als Fan bleibe ratlos zurück, weil ich nicht weiß, ob die Führungsetage, um den Vorstand und dem Aufsichtsrat wirklich wissen, was sie wollen. Entweder ich entscheide mich für einen Trainer, dann unterstütze ich ihn oder der Vertrag wäre nicht verlängert worden. Oenning war doch schon im Verein, seine Arbeit konnte begutachtet werden, seine Spiele analysiert.</p>
<p>Der HSV stellt ein ganz schreckliches Bild da! Ich hätte gehofft, dass der HSV endlich mal unabhängig von den Medien Stärke zeigt und seinen Plan durchzieht. Aber das kann wohl auch nicht mit der derzeitigen Führung erwartet werden.</p>
<p>Trotzdem oder gerade deshalb</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		<title>Was soll man zu der HSV Heimniederlage sagen?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Spielanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Petric]]></category>
		<category><![CDATA[Rajkovic]]></category>
		<category><![CDATA[Skjelbred]]></category>
		<category><![CDATA[Son]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin sprachlos und versuche das Unvorstellbare irgendwie in Worte zu fassen. Der HSV hat zu Hause gegen den 1. FC Köln verloren: 3:4. In der 82. Minute stand es noch 3:2 für den HSV und alles sah nach dem &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/08/27/hsv-heimniederlage-koeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/484dcca2674543c69225b75f46fa9af4" alt="" width="1" height="1" /><br />
Ich bin sprachlos und versuche das Unvorstellbare irgendwie in Worte zu fassen. Der HSV hat zu Hause gegen den 1. FC Köln verloren: 3:4. In der 82. Minute stand es noch 3:2 für den HSV und alles sah nach dem ersten Sieg aus. Leider hatte die Mannschaft Angst vor der eigenen Courage, ließ sich hinten rein drängen und verlor dieses Spiel, was niemals hätte verloren werden dürfen.</p>
<h2>Leistungssteigerung der HSV Mannschaft</h2>
<p>In allen Belangen spielte die Mannschaft besser, war in weiten Teilen überlegen, drängte den Gegner in ihre Hälfte, erspielte sich Torchancen, traf 3x Latte oder Pfosten und verlor am Ende wegen individuellen Fehlern. Leider sah Drobny bei den Gegentoren nicht gut aus. Ob er wirklich eine Mitschuld trägt kann ich nicht sagen, aber es sah sehr unglücklich aus. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, ob Mickel die Bälle gehalten hätte.</p>
<p>Die Abwehr stand an sich wesentlich sicherer als in den ersten drei Spielen. Was der Rajkovic an Zweikämpfen gewann, wie er so gut wie jeden Kopfball gewann, so gar nicht erst Kölnkonter zuließ, war imponierend. Das nach zwei Trainingseinheiten. Wie wird er spielen, wenn er die Mannschaft kennt?</p>
<p>Auch Westermann stand hinten sicher.</p>
<p>Aogo ist derzeit etwas von der Rolle und ich hoffe, er fängt sich wieder. Allerdings schlug er gefährliche Flanken bzw. Freistöße vors Tor. Das sah sehr gut aus.</p>
<p>Diekmeier hat hinten gut gestanden und sich immer wieder gefährlich nach vorne eingeschaltet. Es kamen nicht alle Flanken gefährlich vors Tor, aber er sorgte für Unruhe.</p>
<p>Das defensive Mittelfeld mit Jarolim und Tesche gefiel mir gut. Sie räumten gut ab und schalteten sich in die Offensive ein. Wobei Jarolim den defensiveren Part inne hatte und Tesche die Vorstöße überließ.</p>
<p>Skjelbred gefiel mir gut. Er gewann seine Zweikämpfe, ließ sich nicht mehr so schnell vom Ball trennen, hatte den einen oder anderen schönen Pass dabei, der die Kölner Defensive öffnete.</p>
<p>Son gefiel mir in der zweiten Halbzeit sehr gut. Anfangs schien es, als müsse er sich erst mit der Position anfreunden. Aber sein Kopfball an den Pfosten, den dann Rajkovic einschob, war super gemacht. Auch sein Tor war extraklasse. Allerdings hatte er auch wieder einen Weitschuß dabei, bei dem rechts Skjelbred frei stand. Da hätter niemals aufs Tor schießen dürfen. Leider knickte er bei einem Kopfballduell um. Das sah nicht gut aus und ich befürchte eine Bänderverletzung. Das wäre schade!</p>
<p>Jansen verstehe ich nicht wirklich. War Köln in der ersten Halbzeit gefährlich, war es, weil ihm sein Gegenspieler weglief und ungehindert in den Sechzehner laufen konnte. Auch bei dem 2 Tor der Kölner sah Jansen zu, wie Chihi alleine in den Sechszehner lief. Aber anstatt, dass er eine Sprint einlegt, schaute er sich das alles an und hob die Arme, als Chihi das Tor erzielte. Würde Jansen etwas selbstkritischer sein, würde er vielleicht auch mal wieder an seine guten Leistungen anknüpfen. Defensiv war das leider gar nichts. Immerhin engagierte er sich nach vorne, aber was das bringt sehen wir. Wir haben drei Tore geschossen, aber vier bekommen, was bedeutet, dass er an die Defensive gedacht werden sollte. Warum ausgerechnet Jansen das nicht beherrscht, er ist der einzige in der Mannschaft, ist mir ein Rätsel!</p>
<p>Petric hat heute richtig gut gekämpft. Das gefiel mir gut. Er ist vielen Bällen nachgegangen, hat vorne bereits attackiert und wurde nach 80 Minuten völlig kaputt ausgewechselt. So darf Petric weiterspielen.</p>
<h2>Das unerklärliche erklären &#8230;</h2>
<p>Köln schoß vier Mal aufs Tor und schoss vier Tore. Wie viel war davon Glück, wie viel Können und wie viel Versagen von Hamburg?</p>
<p>Der HSV griff früh an, gewann die meisten Zweikämpfe, war aggressiv, engagiert und erspielte sich Torchancen. Aber er verlor.</p>
<p>Vier Mal hat der HSV individuelle Fehler in der Rückwärtsbewegung gemacht. Beim ersten Tor schläft Jansen, der fünf Meter hinter Chihi zusieht, wie dieser alleine in den Sechszehner läuft und ungehindert einschiebt. Beim zweiten Tor sahen Drobny und Aogo unglücklich aus. Aogo zieht zurück, weil er denkt, dass Drobny den  Ball bekommt. Aber er bekommt ihn nicht und dadurch ist dann Novakovic frei und schiebt ein. Beim dritten Tor stand ein Kölner bei einer Ecke allein im Sechszehner und konnte einschieben. Aber auch hier machte Drobny keine gute Figur. Warum versucht er den Ball nicht mit dem Fuß wegzuhauen? Stattdessen versucht er den Ball mit dem Körper zu fangen und ist zu spät unten. Der vierte Treffer ist wieder Drobny anzurechnen. Seine zu kurze Faustabwehr landet vor den Füßen eines Kölners, der einschieben kann.</p>
<p>Traurig aber wahr, der HSV hat sich selber geschlagen. Natürlich gab es drei Latten- und Pfostenschüsse, aber solange hinten diese Fehler gemacht werden, wird es für die Offensive schwer diese immer mit mehr Toren wettzumachen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der HSV verliert sein Heimspiel trotz Leistungssteigerung in allen Bereichen &#8211; ausgenommen Torwartposition. In dieser Verfassung wird der HSV seine Punkte einspielen, wird sich Selbstvertrauen holen und auch im Mittelfeld landen. Allerdings müssen die individuellen FEhler abgeschaltet werden, sonst verpufft die Leistung der Mannschaft und es wird noch mehr Spiele geben, die verloren gehen, obwohl sie niemals hätten verloren gehen dürfen.</p>
<p>Die Leistungssteigerung lässt mich hoffen, dass der HSV verstanden hat. Die Verstärkungen Rajkovic und Skjelbred haben gezeigt, was sie können. Bekommen sie weitere Spiele, werden sie sich weiter steigern und zu Leistungsträgern werden. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg, aber sie sollte sich bald belohnen, sonst beginnt der Abwärtsstrudel jegliche Bemühungen im Keim zu ersticken.</p>
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		<title>2. HSV Heimspiel mit Nebengeräuschen</title>
		<link>http://hsv.manongarcia.de/2011/08/27/hsv-heimspiel-nebengerauschen-koeln/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 08:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Rajkovic]]></category>
		<category><![CDATA[Skjelbred]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geht im vierten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln, der bei der sehr aussagekräftigen Tabelle auf dem 18. Tabellenrang steht, einen Platz hinter dem HSV. Für beide wäre ein Sieg wichtig, um Ruhe in den Verein zu bekommen. Wie &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/08/27/hsv-heimspiel-nebengerauschen-koeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/825339fcf798495b8448e10efb85db52" alt="" width="1" height="1" /><br />
Es geht im vierten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln, der bei der sehr aussagekräftigen Tabelle auf dem 18. Tabellenrang steht, einen Platz hinter dem HSV. Für beide wäre ein Sieg wichtig, um Ruhe in den Verein zu bekommen. Wie stehen die Chancen für einen Heimsieg?</p>
<h2>Oenning und Rajkovic</h2>
<p>Beide Personen mussten in den letzten Tagen einiges über sich lesen. Oenning mit seinem &#8220;Versprecher&#8221;, aber auch generell wird ihm alles abgesprochen, was einen guten Trainer ausmacht. Egal, was dieser Mann derzeit macht, es wird auseinander genommen.</p>
<p>Wurde aufgrund der Vorbereitung eine Innenverteidigung mit Bruma und Mancienne gefordert, ist es nun das schlimmste, was er hat machen können, dass er diese beiden Spieler aufgestellt hat. Bruma hat derzeit vieles vermissen lassen, was ich so nicht erwartet hätte. Er ist holländischer Nationalspieler und wurde für Mathjisen eingewechselt. Dass er sein Talent noch nicht zeigen konnte, war so nicht zu erwarten.</p>
<p>Skjelbred wäre verbrannt, weil er eine Halbzeit gegen Hertha spielte. Ich finde diese Behauptungen zum Haare raufen. Es ist allen bewusst, dass die Wettkampfhärte nur über Spiele geholt werden kann. Also muss er spielen, um sich an die Bundesligaluft zu gewöhnen. Gegen Hertha wurde ein technisch versierter Spieler gebraucht, der die offensiven Kräfte mit Zuckerpässen bedient. Er konnte im ersten Spiel noch nicht voll überzeugen, womit ich aber auch nicht rechnete. Jeder Spieler braucht ein paar Spiele, um sich anzupassen. Insofern war es ein Versuch, der erahnen ließ, was er drauf hat und Freude auf mehr machte. Zumindest bei mir. Kritiker nahmen Oenning deshalb auseinander.</p>
<p>Oenning rochiere viel und so könne sich keine Mannschaft einspielen. Mainz hat letzte Saison jedes Spiel eine neue Formation aufgeboten und fast jedes Spiel durch gemischt. Wie viele Spiele Mainz damit gewonnen hatte, ist bekannt, wohl auch, auf welchem Platz diese dann standen. Heynckes rochiert auch viel und hält nichts davon, wenn immer nur eine Elf spielt. Aber das zählt alles nichts. Oenning wird es ausgelegt, als kenne er sich nicht aus.</p>
<p>Dann zum Neuzugang Rajkovic. Als Spucker tituliert, als Fehleinkauf, als Ersatz, als Resterampe bezeichnet, so fand sich dieser Spieler in den Medien wieder. Journalisten recherchieren wohl erst im Nachhinein, was es außer diesen &#8220;Bezeichnungen&#8221; noch so gibt. Erstaunlicherweise kamen interessante Details zum Vorschein. Er setzte sich bei Chelsea nicht durch, weil er gar keine Spielerlaubnis hatte. Das fehlte bei vielen Berichten. Dass nicht er selber spuckte, dass aber aufgrund fehlender TV-Aufnahmen nicht bewiesen werden konnte, wurde auch nicht hinterfragt. Er wurde dann bereits nach dem ersten (!) bewertet und für zu leicht befunden.</p>
<p>Schlimm finde ich nur, dass einige Fans bei der jetzigen Unruhe genau diese Nachrichten lesen, um sich bestätigt zu fühlen. Schade, dass so ein Verein, ein Umbruch torpediert wird.</p>
<h2>HSV Mannschaftseinstellung</h2>
<p>Was gibt es zum Gegner und was zur eigenen Mannschaft zu sagen. Wie ich bereits im letzten Blog schrieb, kamen die Spieler mit dem Druck, der Erwartungshaltung noch nicht zurecht. Die Beine waren gelähmt und der Kopf leer. Dass sie es können, zeigten sie in der Vorbereitung. Darauf scheinen die Trainer hingewiesen zu haben. Die Spieler sprechen selber davon, dass sie an die Leistungen der Vorbereitung anknüpfen müssen, um Spiele zu gewinnen.</p>
<p>In den Spielen spielten sie ein hohes Pressing. Waren bei den Gegner, kamen in die Zweikämpfe und konnten sie bei Ballgewinn schnell umschalten. Alles funktionierte und wurde einstudiert. Es sah gut aus und das war auch der Grund warum viele HSV Anhänger dachten, es könnte besser laufen als befürchtet. Leider bekam die Mannschaft diese Leistung nicht mehr auf den Platz, als es um Punkte oder Pokale ging. Von Spiel zu Spiel verkrampften sie mehr und ließen alles vermissen.</p>
<p>Ich glaube, dass Arnesen und Oenning am richtigen Hebel ansetzen konnten. Helfen wird sicherlich, dass Köln vor ein paar Monaten mit 6:2 aus dem Stadion geschossen wurde.</p>
<p>Die Mannschaft wird umgestellt, was für mich auch normal ist. Gegen Köln muss das Spiel gemacht werden, zumal man zu Hause spielt. Köln wird in einer gesicherten Abwehr stehen und auf Konter lauern. Das ist ein anderes Spiel als gegen Bayern oder Dortmund. Deshalb sollte jeder einsehen, dass eine Systemumstellung und auch anderes Spielermaterial benötigt wird.</p>
<h2>HSV Mannschaftsaufstellung</h2>
<p>Oenning wechselt in der Innenverteidigung. Mancienne ist grippekrank und Bruma derzeit nicht bundesligatauglich. Deshalb spielt Westermann mit dem Neuzugang Rajkovic in der Innenverteidigung. Diesen Wechsel finde ich gut. Ich wünschte mir zwar Mancienne und Bruma dort, aber gerade von Bruma bin ich enttäuscht. Er braucht noch Zeit, um eine wirkliche Alternative zu sein. Die wird er bekommen, aber solange wird auf der Position Mancienne oder Rajkovic spielen.</p>
<p>Im defensiven Mittelfeld spielt Jarolim mit Tesche. Jarolim kann hoffentlich an seine guten Leistungen anknüpfen. Aber was wohl viel wichtiger ist, die jungen Spieler suchen ihn und solange er für die Mannschaft wichtig ist, wird er wohl spielen. Das wird sich wohl ändern, wenn die Jungen selbstsicherer geworden sind.</p>
<p>Im offensiven Mittelfeld spielen Jansen, Skjelbred und Son.</p>
<p>Von Jansen erhoffe ich mir endlich mal Taten, nach dem er verbal immer viel zu bieten hat. Schafft er es zu laufen, sich anzubieten, in der Defensive zu helfen und seine Vorstöße nach vorne zu machen, wäre ich sehr froh. Denn ein Jansen in guter Form kann der HSV gebrauchen.</p>
<p>Skjelbred spielte auch schon im ersten Heimspiel. Er ist ein technisch sehr starker Spieler, der die entscheidenden Pässe spielen kann. Er braucht einfach Spiele, um sich an die Bundesliga zu gewöhnen.</p>
<p>Son hat schon gute Spiele auf der rechten Außenbahn gezeigt. Ich hoffe für ihn, dass er so mehr Ballkontakte hat und besser ins Spiel findet. Er holt sich sein Selbstvertrauen über gute Aktionen, die er auf dieser Position mehr haben wird.</p>
<p>Petric ist die einzige Sturmspitze. Er hat in den letzten fünf Spielen gegen Köln sagenhafte 8 Tore geschossen. Da bleibt mir nur zu sagen: &#8220;Mach es noch mal, Petric.&#8221;</p>
<p>Mit Töre, Elia und Ben-Hatira sind drei Spieler draußen, die die Positionen im offensiven Mittelfeld spielen können. Mit Guerrero und Berg sind zwei weitere Spieler draußen, die für Petric oder mit Petric stürmen könnten. Je nach Spielverlauf, werden wir wohl auch einige sehen.</p>
<h2>Was für ein Spiel erwarte ich?</h2>
<p>Der HSV genauso, wie der 1. FC Köln, sind aufgrund der ersten Ergebnisse verunsichert. Bei Köln wird mehr über Podolski als über die Mannschaft geschrieben. Ebenso ist Solbakken vom Hoffnungsträger zum Looser geworden. Nach drei Spielen! Die Mannschaft spielt unter Solbakken ein anderes System, welches noch nicht umgesetzt werden konnte. Ähnlich wie beim HSV.</p>
<p>Im letzten Spiel sah man bei Köln eine Leistungssteigerung, aber auswärts ist die Mannschaft kein Überflieger. Darauf hoffe ich einfach. Novakovic trifft gegen den HSV fast genauso gerne wie Petric gegen Köln, weshalb viele Tore fallen werden.</p>
<p>Der HSV wird hoffentlich über den Kampf ins Spiel kommen. Sobald die Mannschaft rennt und kämpft, werden die Zuschauer mitgehen und sie unterstützen. ich hoffe, dass die Spieler das hinbekommen. Es wäre wichtig, dass das Publikum wie eine Eins hinter der Mannschaft steht, aber dafür muss natürlich auch etwas angeboten werden.</p>
<p>Sollte der HSV gewinnen, könnten sie sich damit ihr Selbstvertrauen holen, was ihnen bei den derzeitigen Auftritten fehlte. Zumal es sich in Bremen mit Selbstvertrauen leichter spielt als ohne. Zudem könnte der Verein in den nächsten zwei Wochen in Ruhe weiterarbeiten. Die Fans und die Medien wären bei einem Sieg erst mal ruhig gestellt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Spieler haben erkannt, was sie falsch machten und können an die Leistungen in der Vorbereitung anknüpfen. Über den Kampf kommen sie ins Spiel und werden mit 4:2 gewinnen.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		<item>
		<title>HSV &#8211; Umbruch: Was bedeutet das eigentlich?</title>
		<link>http://hsv.manongarcia.de/2011/08/22/hsv-umbruch-bedeutung/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 18:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Umbruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gründe für den Umbruch Der HSV ist die letzten beiden Saisons nicht mehr in den internationalen Wettbewerb gekommen. Im vorletzten Jahr hieß es dann, dass es ein Jahr ginge, aber auf keinen Fall zwei Jahre hintereinander. Dann müsse der Gürtel &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/08/22/hsv-umbruch-bedeutung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/02e4433bc225418db1a5772fed022b1c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h2>Gründe für den Umbruch</h2>
<p>Der HSV ist die letzten beiden Saisons nicht mehr in den internationalen Wettbewerb gekommen. Im vorletzten Jahr hieß es dann, dass es ein Jahr ginge, aber auf keinen Fall zwei Jahre hintereinander. Dann müsse der Gürtel enger geschnallt werden.</p>
<p>Der HSV verpasste zum zweiten Mal hintereinander das internationale Geschäft. Also musste gehandelt werden.</p>
<p>Viele HSV Spieler konnten ablösefrei den Verein verlassen. &#8220;Schuld&#8221; war auch hier das fehlende internationale Geschäft. Denn ohne Zusatzeinnahmen konnten die Verträge von den Leistungsträgern nicht verlängert werden. Demzufolge wurde gewartet und als wiederum klar war, dass es keinen internationalen Einsatz geben würde, musste man die Spieler ziehen lassen.</p>
<p>Ohne die Ablösebeträge, von denen der HSV in den letzten Jahren sehr gut leben konnte, fehlten neben den Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb nun auch die Ablöseerträge. Es fehlte an zwei Seiten Geld. Das bedeutete, dass die laufenden Kaderkosten reduziert werden musste und kein Geld für neue Spieler zur Verfügung stand.</p>
<p>Zudem fanden Spieler wie Trochowski, Ruud van Nistelrooy oder Zé Roberto nicht zu ihren Glanzleistungen. Ein Grund mehr die sehr hoch dotierten Verträge nicht auf Teufel komm raus zu verlängern. Trochowski konnte die in ihn gesteckten Erwartungen niemals erfüllen, Ruud van Nistelrooy war auf einem guten Wege bis Madrid rief und Zé Roberto spielte ein Drittel der Saison überragend, aber sonst fiel er ab und ging unter. Das war zu wenig.</p>
<p>Benjamin, Torun, Demel, Tavares, Silva waren Ergänzungsspieler oder waren verliehen. Zudem hatten alle zu Zeiten ihre Verträge unterzeichnet, als der HSV noch wesentlich mehr zahlen konnte.</p>
<p>Was blieb den Verantwortlichen? Sie mussten ohne Geld eine Mannschaft aufbauen und neue Spieler einkaufen. Zudem sollte das Spielsystem komplett geändert werden. Das System, welches der HSV in den letzten Jahren spielte, ist nicht mehr zeitgemäß. Taktisch besser geschulte Mannschaften konnten die individuellen Stärken der HSV Spieler wettmachen. Die geschlossenen Mannschaftsleistungen reichten dann aus, um dem HSV seine Grenzen aufzuzeigen.</p>
<h2>Welche Umbruchmaßnahmen wurden ergriffen?</h2>
<ul>
<li>Das Spielsystem wurde geändert.</li>
<li>Die Kondition der Spieler verbessert.</li>
<li>Die Mannschaft wuchs zu einem Team.</li>
<li>Junge und talentierte Spieler integriert.</li>
<li>Ältere und erfahrene Spieler durften gehen. (siehe oben)</li>
<li>Es blieb eine Achse von erfahrenen Spielern, die die junge Mannschaft führen sollte.</li>
</ul>
<p>Das Spielsystem wurde in der Vorbereitung trainiert und einstudiert. Allerdings weiß jeder, dass so eine Umstellung nicht von heut auf morgen geht. Zudem in der Vorbereitung einige Spieler verletzt waren oder bei der Copa spielten.</p>
<p>Eine Systemumstellung wird durch Erfolgserlebnisse beschleunigt und leider durch Misserfolge gehemmt. Viele Spielzüge konnten in der Vorbereitung erkannt werden. Die Mannschaft trat als Einheit auf und spielte entsprechend. Gegen Bayern konnte beim Liga Total Cup schön beobachtet werden, wie das Selbstvertrauen durch die Führung wuchs und Bayern gut Paroli geboten wurde. Auch gegen Dortmund blieb es lange unentschieden. Zwar schwamm die Mannschaft, aber sie holte sich über die torlose Zeit Selbstvertrauen.</p>
<p>So ein Selbstvertrauen ist wichtig, um nicht nur neue Spieler, sondern auch ein neues System einzuspielen.</p>
<p>Bereits gegen Oldenburg konnte gesehen werden, wie es ist, wenn der Druck die Beine lähmt. Das Gegentor von Oldenburg zeigte das sehr deutlich. Genauso ging es in den nächsten Spielen weiter.</p>
<p>Gegen Dortmund und Bayern bekam die junge Mannschaft schnelle Gegentore, womit das Selbstvertrauen bis ins bodenlose sank. Gegen Hertha fing die Mannschaft unsicher an, da es das erste Heimspiel war und die Pfiffe gegen Valencia noch im Ohr klangen. Die Mannschaft wollte überzeugen, wollte die Fans auf ihre Seite holen und verkrampfte. Das führte dazu, dass Hertha immer sicherer wurde und der HSV noch mehr verkrampfte.</p>
<p>Trotzdem schaffte der HSV zwei Tore aus dem Nichts zu schießen und schien auf der Gewinnerstrasse. Leider passierte Drobny das Missgeschick was zum Ausgleich führte. So kurz vor Schluss, dass das Ergebnis nicht mehr verbessert werden konnte.</p>
<p>Was bleibt, ist eine junge Mannschaft, die sich noch finden muss und zudem ein neues System spielt, welches noch nicht automatisiert ist. Das Selbstvertrauen ist derzeit schnell zu erschüttern, aber ohne diese Sicherheit kann das Spielsystem nicht umgesetzt werden. Das ist ein Teufelskreis, der nach außen nur zeigt, dass die Mannschaft nicht funktioniert.</p>
<p>Somit blicken alle zum Trainer. Aber so einfach ist das nicht!</p>
<p>Denn im Grunde genommen wird der Trainer von seinen erfahrenen Spielern im Stich gelassen. Ein Drobny greift gegen die Hertha daneben, was zwei Punkte kostet. Westermann fabrizierte Stockfehler, die zu Gegentoren führten. Petric verweigert den Dienst und stellt jede Laufbereitschaft oder Einsatzwillen auf dem Platz ein. Jarolim hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er in dem neuen System Probleme hat. Das schnelle Spiel wurde von ihm oft verlangsamt, weshalb er gegen Dortmund erst mal draußen saß.</p>
<p>Die Stützen, auf die Oenning und auch Arnesen bauten, lassen alles fehlen. Bis dato war noch kein erfahrener Spieler, der beste Spieler auf dem Platz. Das sagt doch alles. Die besten Spieler sind die Neuzugänge! Die jungen Spieler. Wenn es nicht läuft, können diese aber nicht mal eben eine neue Mannschaft führen. Für diesen Job stehen die Erfahrenen auf dem Platz.</p>
<p>Was bleibt dem Trainer, der mit ansehen muss, dass die erfahrenen Spieler &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht die Leistung bringen, die eine junge Mannschaft benötigt?</p>
<p>Die Mannschaft mit den jungen Spielern muss ich selbst aus diesem Tal ziehen und dafür benötigt es die Fans. Sie können nicht auf ein automatisiertes System zurückgreifen und sich die Sicherheit holen, sie können sich nicht an den Erfahrenen anlehnen und daran wachsen, sie müssen sich ihr Selbstvertrauen durch Erfolgserlebnisse holen und hoffen, dass die Fans sie dabei unterstützen.</p>
<p>Die Fans haben außer in Valencia immer hinter der Mannschaft gestanden. Aber das Valenciaspiel hat den Spielern gezeigt, wie schnell das Stadion auch gegen sie pfeift. Hier muss Vertrauen wachsen zwischen Spielern und Fans. Denn eines wollen beide: Erfolg. Der geht derzeit nur gemeinsam. Es stehen keine Weltstars mehr auf dem Feld, auch keine Überflieger, sondern junge Talente.</p>
<p>Schafft es die Mannschaft mit Einsatz, Wut und Leidenschaft die Leistung zu steigern, werden die Fans hinter ihnen stehen und dann kommen auch die Punkte.</p>
<h2>Was bleibt noch zu sagen?</h2>
<p>Es wird nach drei Spielen gefordert, dass der Trainer ausgewechselt wird. So kurzfristig kann man eigentlich gar nicht denken. Denn ein neuer Trainer braucht auch Zeit, um sein System durchzuziehen. Man muss doch nur in der Bundesliga gucken, was die neuen Trainer da fabrizieren. Manche Mannschaften haben zwar ein paar Punkte mehr, aber sie Spielen genauso unterirdisch, wie es der HSV tut.</p>
<p>In der Bundesliga gibt es keine kleinen Mannschaften mehr, das wurde spätestens letzte Saison sehr deutlich. Also gibt es keine Aufbaugegner mehr, sondern man kann gegen jede Mannschaft verlieren. Deshalb bleibt nur die Ruhe zu bewahren, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und weiterzuarbeiten. Der Erfolg wird kommen, wenn Ruhe bewahrt wird.</p>
<p>Es sind leere Kassen beim HSV. Was bedeutet, dass kein Geld für eine Abfindung des Trainers da wäre und schon gar nicht Geld für die Verpflichtung eines neuen Trainers. Es gibt ja noch nicht mal Geld für weitere Spieler, die dringend benötigt werden. Es gibt auch keine Vereine, die wirklich Geld zahlen für unsere Spieler, so dass man dadurch gesunden könnte.</p>
<p>Petric oder Guerrero wären Kandidaten. Oder Elia oder Jansen. Diese Positionen sind doppelt besetzt und könnten Geld in die Kassen spülen, allein, es gibt keine Vereine, die Geld zahlen möchten. Und verschenken werden wir die Spieler nicht. Also bleibt, ohne neue Spieler weiterzumachen.</p>
<p>Wenn aber nun bekannt ist, dass mit dem vorhandenen Material weiter gearbeitet werden muss, dann sollte jedem klar sein, dass es zum vorbehaltlosen Rückhalt keine Alternative gibt. Sollte diese Geschichte nicht funktionieren, dann sieht es für den HSV sehr, sehr düster aus. Damit es nicht soweit kommt, wäre es gut, wenn alles Ressourcen genutzt werden, um so gut und so schnell wie möglich durch zu starten.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		<title>HSV verliert in München 5:0</title>
		<link>http://hsv.manongarcia.de/2011/08/20/hsv-verliert-bayern/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 21:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Spielanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Kacar]]></category>
		<category><![CDATA[Mancienne]]></category>
		<category><![CDATA[Son]]></category>
		<category><![CDATA[Töre]]></category>

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		<description><![CDATA[Der HSV geht in Bayern unter und muss froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der HSV war chancenlos. Das muss so festgehalten werden. Es gibt noch viel Arbeit. Dieser Hammerauftakt mit seinen Negativergebnissen, fängt an die Mannschaft zu &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/08/20/hsv-verliert-bayern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/c1973c51c2074c39a51e871918933905" alt="" width="1" height="1" /><br />
Der HSV geht in Bayern unter und muss froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der HSV war chancenlos. Das muss so festgehalten werden. Es gibt noch viel Arbeit. Dieser Hammerauftakt mit seinen Negativergebnissen, fängt an die Mannschaft zu verunsichern.</p>
<h2>Positive Aspekte aus dieser Niederlage</h2>
<p>Ich versuche trotz dieser Niederlage mit dem Positiven zu beginnen. Bin sehr niedergeschlagen und hoffe mit diesem Beginn die negativen Aspekte nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Bruma hat sich gegenüber dem Herthaspiel gesteigert. Obwohl ich ihn immer noch steigerungsfähig halte. Hier sollte nicht vergessen werden, dass er lange verletzungsbedingt ausfiel und sich nicht mit der Mannschaft einspielen konnte. Ihm fehlt die Bindung zum Spiel.</p>
<p>Jarolim hat sich immer angeboten und war anspielbar. Allerdings ging er mit der Dauer des Spiels mit unter.</p>
<p>Son und Töre haben mir vorne noch ganz gut gefallen, wenn man das von Stürmern sagen kann, wenn eine Mannschaft 5:0 abgeschossen wurde. Die beiden Spieler waren zusammen mit Mancienne die Spieler, denen die Nervosität nicht erkennbar war. Sie spielten weitesgehend fehlerfrei, engagierten sich, versuchten auch mal durch Doppelpässe etwas zu wagen. Sie gaben nicht auf und sorgten ab und an für Entlastung. Was schwierig genug war, da sie die einzigen Spieler waren, die etwas in der Offensive versuchten. Vorne liefen sie sich einen Wolf und wurden entsprechend beide früher vom Platz geholt.</p>
<p>Kacar und Tesche wurden eingewechselt. Das Spiel wurde im Mittelfeld daraufhin ein Stück weit erobert. Es konnten mehrere Pässe beim HSV hintereinander gespielt werde, ohne dass der Ball sofort beim Gegner landete. Da möchte ich besonders Kacar hervorheben. So würde ich ihn gerne mal 90 Minuten sehen. Er bot sich an, spielte Doppelpässe, spielte die Bälle sofort weiter und ging hinterher.</p>
<p>Die Mannschaft fing mit der Anzahl der Tore mehr an zu kämpfen, so schien es. Die Mannschaft stemmte sich gegen eine höhere Niederlage, was allerdings beim Versuch blieb.</p>
<h2>Negative Aspekte, die abgestellt werden müssen</h2>
<p>Um eines vorweg zu nehmen, Bayern hat einen Sahnetag erwischt. Sie haben sich in der zweiten Halbzeit gegen Zürich freigespielt und setzten diesen Trend gegen den HSV fort.</p>
<p>Von Jansen bin ich enttäuscht. Natürlich war die gesamte Mannschaft schlecht, aber ein Spieler, der unter der Woche wieder in den Medien vertreten war, in alle Mikros sprach und sagte, wie es ginge, von dem kam zu wenig. Jansen trabte. Immer. Wenn er den Ball vorne verlor, dann trabte er zurück, obwohl er wusste, dass Aogo mit Robben alleine war. Sein Einsatz war viel zu wenig. Da hat Elia in der Defensive mehr geleistet. Das war leider nichts und er hat seine Chance in meinen Augen vertan.</p>
<p>Rincon auf der gegenüberliegenden Seite hat auch nicht das gebracht, was ich mir von ihm versprochen hatte. Allerdings zeigte er immer Einsatz und er sprintete auch in der 90. Minute noch. Allerdings bekam er nicht wirklich Zugriff auf seiner rechten Seite. Rincon würde ich lieber im defensiven Mittelfeld sehen. Dort hatte er mir gegen Dortmund besser gefallen. Auf der rechten Seite ging er leider mit unter.</p>
<p>Es muss festgehalten werden, dass der HSV in den 90 Minuten niemals Zugriff auf das Spiel bekam. Sie liefen dem Ball immer hinterher, kamen oft einen Schritt zu spät und die Bayern hatten Platz zum Kombinieren. Die Räume sind immer noch zu weit.</p>
<h2>Was muss sich ändern?</h2>
<p>Bei den Spielern kann ein Unterschied zwischen den Freundschafts- und Vorbereitungsspielen sowie den jetzigen Punktspielen gesehen werden. Es fehlt der Mannschaft der Mut das Spiel entsprechend den Vorgaben umzusetzen. Die Rückschläge durch die deutlichen Niederlagen tun ihr Übriges. Die Pfiffe gegen Valencia haben sicherlich auch ihren Teil dazu beigetragen.</p>
<p>Aber Punkte können nur eingefahren werden, wenn die Mannschaft den Mut hat Fehler zu begehen. Die Fans stehen hinter der Mannschaft. Natürlich gibt es welche, die pfeiffen, auch in den Medien wird auf die Mannschaft eingeprügelt. Auf den Trainer und Arnesen sowieso. Aber das sollte die Mannschaft nutzen, um sich zur Wehr zu setzen. Der Zusammenhalt ist da und den sollten sie nutzen, um es allen zeigen zu wollen. Sie können es ja, aber sie müssen sich auch trauen.</p>
<p>Gut wäre es, wenn zum Beispiel Spieler wie Jansen mal aufhören würden, sich über die Medien zu profilieren. Er soll sich einfügen und endlich das auf dem Platz zeigen, was er in den Medien vorgibt zu sein. Dampfplauderer sind derzeit nicht gefragt, sondern Spieler, die auf dem Platz vorangehen und die Mannschaft mitziehen. Davon ist Jansen weit entfernt.</p>
<p>Jarolim wurde von den Mitspielern gesucht, weil er immer angespielt werden kann. Er hielt mal den Ball und sorgte so für Ruhe. Das gefiel mir heute ganz gut, obwohl ich ihn für das eigentliche schnelle Konterspiel nicht geeignet sehe.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Die Verteidigung sollte nicht geändert werden, da es ein falsches Zeichen an die Mannschaft wäre. Obwohl Bruma nicht der Rückhalt ist, wie er in den Medien gemacht wurde. Er hat sich gesteigert und ich hoffe, dass er sich weiter steigern kann. Was mir Mut macht, ist, dass er zum Ende des Spiels besser wurde.</p>
<p>Mancienne imponiert mir, wie er da seinen Mann steht. Er spielt ruhig und cool seinen Part.</p>
<p>Aogo wurde von Robben vorgeführt. Er wird sich gegen Köln steigern und seine Seite wieder dicht machen. Vielleicht wird er dann von Elia unterstützt, der nach hinten mehr aushilft, als es Jansen als &#8220;Linksverteidiger&#8221; tut.</p>
<p>Diekmeier wurde verletzt ausgewechselt und ich hoffe, dass es nicht weiter schlimm ist und er wieder spielen kann.</p>
<p>Rincon würde ich gerne mit Kacar im defensiven Mittelfeld sehen. Aber Kacar nur in der Form nach seiner Einwechslung. Da habe ich zum ersten Mal den Kacar gesehen, den ich mir nach seiner Verpflichtung versprach.</p>
<p>Töre möchte ich wieder auf der rechten Seite sehen. Seine Kaltschnäuzigkeit tut dem HSV gut.</p>
<p>Links möchte ich Elia sehen, weil er nach hinten mehr macht. Seine paar Minuten zeigten seine Dynamik. Ich hoffe auf die Psychologiekenntnisse von Oenning, dass er Elia seine Leichtigkeit zurückgeben kann. Denn die braucht Elia für sein Spiel.</p>
<p>Son und Guerrero würde ich als Sturmspitze und hängende Spitze sehen wollen.</p>
<p>Mit dieser Aufstellung sollte es auch etwas mit dem Sieg gegen Köln werden. Dieser Sieg wäre für alle sehr wichtig, um einfach ein wenig Ruhe in den Verein zu bekommen. Für die Spieler genauso wie für die Fans.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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		<title>HSV spielt auswärts beim FC Bayern</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 11:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Garcia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bruma]]></category>
		<category><![CDATA[Jansen]]></category>
		<category><![CDATA[Rincon]]></category>
		<category><![CDATA[Son]]></category>

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		<description><![CDATA[HSV spielt beim selbsternannten Meister dieser Saison. Wird es eine erneute Pleite, wie in der letzten Saison, wo der HSV mit 6:0 aus dem Stadion geschossen wurde? Oder ein Unentschieden oder gar Sieg, wie die Jahre davor? Dass der LIGA &#8230; <a class="more-link" href="http://hsv.manongarcia.de/2011/08/19/hsv-auswarts-bayern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/d715a04114e54788806fddf3ab78336b" alt="" width="1" height="1" /><br />
HSV spielt beim selbsternannten Meister dieser Saison. Wird es eine erneute Pleite, wie in der letzten Saison, wo der HSV mit 6:0 aus dem Stadion geschossen wurde? Oder ein Unentschieden oder gar Sieg, wie die Jahre davor? Dass der LIGA Cup keinen Vergleich bietet, sah man an der Vorführung im ersten Saisonspiel gegen Dortmund. Deshalb wird hier der Sieg gegen die Bayern mal außer Acht gelassen.</p>
<h2>Welche Änderungen nahm der HSV vor?</h2>
<p>Wie es aussieht wird die Abwehr so belassen, denn Oenning möchte, dass sich die Mannschaft einspielen kann. Obwohl es mutig von Oenning ist, weil <strong>Bruma</strong> bereits gegen Hertha große Schwächen aufwies. Aber die Entscheidung finde ich richtig und sollte unterstützt werden. Bruma und <strong>Mancienne</strong> ist die Abwehr des neuen HSV und soll sich einspielen.</p>
<p>Im defensiven Mittelfeld wird <strong>Westermann</strong> wieder auflaufen. Er ist im Moment aus der Mannschaft nicht heraus zu denken, weil die Mannschaft ihn als Leader braucht. Auch wenn in seinen Vorwärtsbemühungen noch nicht alles klappt, hilft er der jungen Mannschaft mit seiner Präsenz auf dem Platz. Daneben wird wohl <strong>Jarolim</strong> auflaufen, wenn man den Trainingseindrücken glauben kann. Ich hätte lieber Rincon dort gesehen, aber der wird in das rechte Mittelfeld rücken.</p>
<p>Das offensive Mittelfeld wird ausgetauscht. Auf der rechten Seite wird <strong>Rincon</strong> für Töre und auf der linken Seite wird <strong>Jansen</strong> für Elia auflaufen. Gerade gegen die starken Robben und Ribbery ist es wichtig, dort die Seiten eng zu machen. Allerdings sehe ich bei Jansen mehr Probleme in der Rückwärtsbewegung als bei Elia. Aber Jansen erzeugt derzeit mehr Druck nach vorne. Gegen Bayern wird es wichtig sein, dass Entlastungsangriffe stattfinden, die den Gegner beeindrucken.</p>
<p>Rincon spielte auf dieser Position die letzten beiden Spiele der letzten Saison. Dort hatte er mir sehr gut gefallen und ich lobte seine Spieleröffnung und seine Diagonalpässe auf Elia. Sollte Rincon an diese Leistung anknüpfen, wäre das ein sehr guter Schachzug von Oenning.</p>
<p>Vorne wird hoffentlich mit <strong>Töre</strong> und <strong>Son</strong> gespielt. Son hat gegen Bayern im LIGA Cup gezeigt, dass er Tore schießen kann. Töre hat auf dieser Position bereits gute Spiele gezeigt. Er hat die technischen Fähigkeiten, um diese Position auszufüllen. Damit wären zwei laufstarke, technisch versierte Spieler in der Zentrale, die den Ball halten, erobern, aber auch schnell machen können. Beide sind schnell und können Lücken reißen.</p>
<h2>Chancen gegen den Rekordmeister</h2>
<p>Welche Chancen gibt es für den HSV beim Rekordmeister? Eine Packung wird es nicht geben. Dafür ist die Mannschaft zu gefestigt, als dass sie sich abschießen lassen würde. Sie wird bis zur letzten Minute kämpfen und laufen. Da wird gerade das Mittelfeld mit guten Beispiel vorangehen. Gerade Jansen und Rincon sind wir ihren Einsatz bekannt.</p>
<p>Allerdings offenbarte der HSV in dieser Saison große Schwächen, wenn der Gegner schnell kombinierte. Da waren die Abstände zu groß und es gab zu viele individuelle Fehler. Die Frage wird sein, wie sicher wird Bruma neben Mancienne spielen? Sollte Bruma sich fangen und souverän spielen, kann es sein, dass es kein Durchkommen für die Bayern gibt, die meist über die Flügel kommen.</p>
<p>Auf den Flügeln ist der HSV gewappnet. Rechts mit Diekmeier und Rincon und links mit Aogo und Jansen. Diese beiden Pärchen werden die Angriff der Bayern doppeln und abfangen. Dieser Schachzug von Oenning wird auch einen weiteren Vorteil für den HSV bringen. Dadurch, dass mit Jansen und Rincon zwei Spieler die Außenverteidiger absichern können, können die Flügelläufe wieder verstärkt werden. Diekmeier sollte erstmal defensiv denken, da die Abstimmung mit Töre noch nicht gegeben war. Das machte sich sofort bemerkbar.</p>
<p>Mit Rincon vor ihm, wird Diekmeier seine Flankenläufe wieder ansetzen und für Druck sorgen. Ebenso auf der anderen Seite Aogo im Zusammenspiel mit Jansen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der HSV wird kompakter stehen, wird läuferisch und kämpferisch dagegen halten und Bayern nicht viel Platz zum Spielen geben. Es kommt drauf an, wie Mancienne und Bruma spielen. Sollten sie sicher stehen, werden sie Müller und Gomez halten können. Auf diese beiden wird viel ankommen.</p>
<p>Der HSV kann mit dieser Mannschaft schnelle Gegenangriffe einleiten, die mit Töre und Son abgeschlossen werden könnten. Jansen und Rincon werden nach vorne mehr Druck aufbauen, als es in den letzten Spielen möglich war. Diese werden wichtig sein, denn gegen Bayern kann keine Mannschaft nur hinten drin stehen. Das wird nicht gut gehen.</p>
<p>Wird der HSV kompakt stehen und nach vorne ein oder zwei Angriffe abschließen können, könnte eine Überraschung möglich sein.</p>
<p>in diesem Sinne</p>
<h2>Nur der HSV!</h2>
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