HSV spielt auswärts beim FC Bayern


HSV spielt beim selbsternannten Meister dieser Saison. Wird es eine erneute Pleite, wie in der letzten Saison, wo der HSV mit 6:0 aus dem Stadion geschossen wurde? Oder ein Unentschieden oder gar Sieg, wie die Jahre davor? Dass der LIGA Cup keinen Vergleich bietet, sah man an der Vorführung im ersten Saisonspiel gegen Dortmund. Deshalb wird hier der Sieg gegen die Bayern mal außer Acht gelassen.

Welche Änderungen nahm der HSV vor?

Wie es aussieht wird die Abwehr so belassen, denn Oenning möchte, dass sich die Mannschaft einspielen kann. Obwohl es mutig von Oenning ist, weil Bruma bereits gegen Hertha große Schwächen aufwies. Aber die Entscheidung finde ich richtig und sollte unterstützt werden. Bruma und Mancienne ist die Abwehr des neuen HSV und soll sich einspielen.

Im defensiven Mittelfeld wird Westermann wieder auflaufen. Er ist im Moment aus der Mannschaft nicht heraus zu denken, weil die Mannschaft ihn als Leader braucht. Auch wenn in seinen Vorwärtsbemühungen noch nicht alles klappt, hilft er der jungen Mannschaft mit seiner Präsenz auf dem Platz. Daneben wird wohl Jarolim auflaufen, wenn man den Trainingseindrücken glauben kann. Ich hätte lieber Rincon dort gesehen, aber der wird in das rechte Mittelfeld rücken.

Das offensive Mittelfeld wird ausgetauscht. Auf der rechten Seite wird Rincon für Töre und auf der linken Seite wird Jansen für Elia auflaufen. Gerade gegen die starken Robben und Ribbery ist es wichtig, dort die Seiten eng zu machen. Allerdings sehe ich bei Jansen mehr Probleme in der Rückwärtsbewegung als bei Elia. Aber Jansen erzeugt derzeit mehr Druck nach vorne. Gegen Bayern wird es wichtig sein, dass Entlastungsangriffe stattfinden, die den Gegner beeindrucken.

Rincon spielte auf dieser Position die letzten beiden Spiele der letzten Saison. Dort hatte er mir sehr gut gefallen und ich lobte seine Spieleröffnung und seine Diagonalpässe auf Elia. Sollte Rincon an diese Leistung anknüpfen, wäre das ein sehr guter Schachzug von Oenning.

Vorne wird hoffentlich mit Töre und Son gespielt. Son hat gegen Bayern im LIGA Cup gezeigt, dass er Tore schießen kann. Töre hat auf dieser Position bereits gute Spiele gezeigt. Er hat die technischen Fähigkeiten, um diese Position auszufüllen. Damit wären zwei laufstarke, technisch versierte Spieler in der Zentrale, die den Ball halten, erobern, aber auch schnell machen können. Beide sind schnell und können Lücken reißen.

Chancen gegen den Rekordmeister

Welche Chancen gibt es für den HSV beim Rekordmeister? Eine Packung wird es nicht geben. Dafür ist die Mannschaft zu gefestigt, als dass sie sich abschießen lassen würde. Sie wird bis zur letzten Minute kämpfen und laufen. Da wird gerade das Mittelfeld mit guten Beispiel vorangehen. Gerade Jansen und Rincon sind wir ihren Einsatz bekannt.

Allerdings offenbarte der HSV in dieser Saison große Schwächen, wenn der Gegner schnell kombinierte. Da waren die Abstände zu groß und es gab zu viele individuelle Fehler. Die Frage wird sein, wie sicher wird Bruma neben Mancienne spielen? Sollte Bruma sich fangen und souverän spielen, kann es sein, dass es kein Durchkommen für die Bayern gibt, die meist über die Flügel kommen.

Auf den Flügeln ist der HSV gewappnet. Rechts mit Diekmeier und Rincon und links mit Aogo und Jansen. Diese beiden Pärchen werden die Angriff der Bayern doppeln und abfangen. Dieser Schachzug von Oenning wird auch einen weiteren Vorteil für den HSV bringen. Dadurch, dass mit Jansen und Rincon zwei Spieler die Außenverteidiger absichern können, können die Flügelläufe wieder verstärkt werden. Diekmeier sollte erstmal defensiv denken, da die Abstimmung mit Töre noch nicht gegeben war. Das machte sich sofort bemerkbar.

Mit Rincon vor ihm, wird Diekmeier seine Flankenläufe wieder ansetzen und für Druck sorgen. Ebenso auf der anderen Seite Aogo im Zusammenspiel mit Jansen.

Fazit

Der HSV wird kompakter stehen, wird läuferisch und kämpferisch dagegen halten und Bayern nicht viel Platz zum Spielen geben. Es kommt drauf an, wie Mancienne und Bruma spielen. Sollten sie sicher stehen, werden sie Müller und Gomez halten können. Auf diese beiden wird viel ankommen.

Der HSV kann mit dieser Mannschaft schnelle Gegenangriffe einleiten, die mit Töre und Son abgeschlossen werden könnten. Jansen und Rincon werden nach vorne mehr Druck aufbauen, als es in den letzten Spielen möglich war. Diese werden wichtig sein, denn gegen Bayern kann keine Mannschaft nur hinten drin stehen. Das wird nicht gut gehen.

Wird der HSV kompakt stehen und nach vorne ein oder zwei Angriffe abschließen können, könnte eine Überraschung möglich sein.

in diesem Sinne

Nur der HSV!

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